Deutsche Touristen in der der Überzahl
Oldenburg [ENA] Der Oldenburger Tourismusverband zieht für das erste Halbjahr 2025 eine relativ positive Zwischenbilanz .Die touristische Entwicklung zeichnet sich durch einen positiven Verlauf ab – auch wenn derzeit erst die vorläufigen Daten für Ankünfte und Übernachtungen vom Landesamt für Statistik bis einschließlich April vorliegen. Dennoch liefern die bisher veröffentlichten Zahlen eine solide Grundlage für eine Zwischenbilanz
Eine stabile bis steigende Nachfrage. Dem Landesamt für Statistik zufolge wurden knapp 120 Tsd. Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen gezählt. Dies entspricht einem Anstieg von 1,7 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2024 und liegt damit sogar 6 Prozent über dem bisherigen Rekord Jahr 2019. Mit über 30 Tsd. Übernachtungen wies der März die höchste gemessene Übernachtungszahl der ersten vier Monate auf – allerdings nur in Betrieben mit mehr als zehn Betten. Kleinere Herbergen spielen statistisch keine Rolle.
So wurde festgestellt,das die meisten Touristen, etwa 94 Prozent, aus Deutschland kommen. Reisende aus nahen europäischen Ländern, wie zum Beispiel den Niederlanden, besuchen Oldenburg aber auch. „Mit über tausend Übernachtungen sind die Niederlande nach wie vor das wichtigste europäische Herkunftsland für Oldenburg”, so Silke Fennemann, Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM).
Positive Entwicklung in mehreren Bereichen des Tourismus Die steigende Tendenz umfasst auch weitere Leistungsbereiche. Positiv hervorzuheben seien auch die Zahl der Besuche der Tourist-Info im Lappan sowie die wachsende Nachfrage nach Erlebnisangeboten. So wurden von Januar bis Juni rund 35 Tsd. Besucherinnen und Besucher im Lappan registriert, was einem Anstieg von 13 Prozent entspricht. An den Erlebnisangeboten hatten zudem 1.500 Menschen mehr teilgenommen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die OTM blickt optimistisch in die Zukunft. „Die bisherige Tourismusentwicklung macht Mut für die kommenden Monate. Wir sind zuversichtlich, dass wir 2025 das Niveau von 2024 erreichen oder sogar übertreffen können“, freut sich Silke Fennemann.




















































