Tödlicher Angriff auf Kollegin vom Stromanbieter
Mellrichstadt [ENA] Mellrichstadt im Landkreis Rhön Grabfeld war einst vor der Grenzöffnung die Endstation kurz vor der innerdeutschen Grenze. Seit der Grenzöffnung aber ist es der Dreh -und Angelpunkt zwischen Ost und West. Unter anderem auch hier angesiedelt, dass Überlandwerk Rhön. Hier ereigneten sich am Dienstag dramatische Szenen, die zum Tod einer langjährigen Mitarbeiterin führten und zwei Schwerverletzten. Was war passiert?
Am Dienstag und auch noch heute haben sich die Pressemeldungen zu diesem dramatischen Ereignis in Mellrichstadt überschlagen mit immer neuen und veränderten Erkenntnissen. Anhand einer heute veröffentlichen Pressemitteilung der zuständigen Polizei und Staatsanwaltschaft sind nun wenigstens ein paar Dinge klar geworden. Fakt ist: der Täter mit 21 Jahren ist ein Mitarbeiter des Überlandwerks Rhön. Er hat gezielt eine Arbeitskollegin, die seit sehr vielen Jahren dort beschäftigt ist, getötet. Das Motiv ist immer noch unklar. Aufgrund seiner Angaben beim Haftrichter, er habe psychische Probleme, wurde er in die Psychiatrie eingewiesen. Ob er zum Zeitpunkt der Tat schuldfähig war oder nicht, wird nun ein Gutachten klären.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll angeblich die Getötete eine Vorgesetzte von ihm gewesen sein, auch einer der beiden Männer, die schwer verletzt wurden, als sie den Täter überrumpelten und bis zum Eintreffen der Polizei in Schach hielten soll angeblich ein Vorgesetzter von ihm gewesen sein. Anders als anfangs berichtet, soll der Täter nicht mehr in der Ausbildung gewesen sein, sondern bereits dort als Arbeitnehmer beschäftigt gewesen sein. Es soll angeblich in der Vergangenheit zu Mobbingproblemen an der Arbeitsstelle gekommen sein hieß es im Gespräch mit Einwohnern in Mellrichstadt, das wiederum zu psychiatrischer Behandlung geführt haben soll. War der erste Arbeitstag nach einer anscheinend unfreiwilligen Unterbrechung ein Racheakt?
Der Täter machte zu den Motiven gegenüber der Polizei und dem Haftrichter nach bisherigen Erkenntnissen keine weiteren Angaben. Er soll nur geäußert haben, dass er psychisch belastet sei, weswegen er in eine geschlossene Anstalt eingewiesen wurde. Das Unternehmen, das von sowohl ehemaligen Mitarbeitern als auch Außenstehenden als sehr familiär und positiv beschrieben wird erlangt durch diese schreckliche Messertat bundesweit massivsten Image-Schaden. Was sich jetzt die meisten Menschen nicht nur die dort arbeiten, sondern auch in der Stadt und im Landkreis stellen ist die Frage, wie konnte es soweit kommen, dass ein möglicher Konflikt mit einer tödlichen Waffe ausgetragen wurde?




















































