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Mister Misery, erfolgreiches Tourende in Helsinki

Verantwortlicher Autor: Sven Wiese Helsinki, 15.12.2024, 11:46 Uhr
Presse-Ressort von: Sven Wiese / Mighty Images Bericht 6875x gelesen
Mister Misery spielten das erstem Mal in Helsinki
Mister Misery spielten das erstem Mal in Helsinki  Bild: Sven Wiese

Helsinki [ENA] Die schwedischen Horror-Metaller von Mister Misery beendeten mit einem beeindruckenden Auftritt ihre ‚The Dark Legacy Tour 2024‘ vor enthusiastischer Kulisse im ‚On The Rocks‘ in Helsinki. Ein gelungenes Debüt in der finnischen Hauptstadt mit zwei lokalen Vorbands.

Den Auftakt des Abends machten Heathen Hearts mit melodischem Hardcore aus dem finnischen Kotka, die ihre 30 Minuten erfolgreich nutzen, um ihr können unter Beweis zu stellen. Mit einer sehr guten Abstimmung von Musik und Stimme bieten sie Zukunftspotenzial. Die zweite Band des Abends kam mit Wake Up Frankie aus der Hauptstadtregion und bot Alternative Metal zum Besten. Sie gaben wirklich viel, aber Einiges nicht stimmig und wirkten teils überheblich. Als Warm-Up waren sie gut und zielführend.

Vierzehn Gigs in sechs Ländern, mit einer kleinen Pause vor den letzten zwei Konzerten in Turku und Helsinki bildeten die Headliner ‚The Dark Legacy Tour 2024‘ von Mister Misery durch Europa. Ihren Musikstil beschreiben sie selbst als: „…eine innovative, moderne und bahnbrechende Metalband aus Schweden. Durch die Mischung von klarem und rauem Gesang mit energiegeladenen Riffs und hymnischen Refrains haben sie einen einzigartigen Sound und Stil entwickelt, der die Essenz aller Subgenres moderner Heavy-Musik einfängt. Gepaart mit einem obszönen und theatralischen Auftritt schaffen sie ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht.“

Beeindruckend auch die Masken, die zum Horror Metal passend ausgesucht sind, ebenso wie viele Gimmicks und die Bühnendekoration, wie versteckte Totenköpfe, Kreuze, Ketten usw. Nach dem ersten Album vor fünf Jahren hat sich viel getan und man merkt ihnen die gewonnene Professionalität an. Sicherlich waren die Möglichkeiten ein Kult-Festival, wie das Wacken-Open-Air spielen zu dürfen, sehr förderlich.

Die Performance des gesamten Konzertes war herausragend, nicht viel Gerede, bisschen Horror-Show und ganz viel Metal, wirklich ein Erlebnis, dass man sich gerne wieder ansieht. Äußerst respektvoll ist anzusehen, dass sich die Band nach einer kleinen Pause von nur 15 Minuten am Merch-Stand zu einem Meet & Greet einfand und sich die über eine Stunde Zeit nahm, wirklich ausnahmslos alle Autogramm- und Foto-Wünsche zu erfüllen.

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